Lieferantenmanagement

Hintergrund und Begrifflichkeit

Mit der weiter fortschreitenden Fokussierung auf Kerngeschäft und Kernkompetenzen sinkt fortlaufend die Fertigungstiefe und der Anteil an zugekauften Waren und Produktgruppen steigt. Dies trifft im Besonderen auf die Automobilindustrie zu.

Eine gleichbleibend hohe Produktqualität spiegelt sich im Wert der Marke wider und damit stellvertretend für das Image des Herstellers. Ebenso zählen kurze Lieferzeiten und niedrige Kosten zu den allgemeinen Erwartungen der Kunden.

Um diese Erwartungen erfüllen zu können, ist eine enge Einbindung der Lieferanten in die unternehmenseigenen Qualitätssicherungssysteme für nahezu jedes produzierende Unternehmen zwingend erforderlich. Ausschließlich mit zertifizierten Unternehmen zu arbeiten, reicht an dieser Stelle nicht mehr aus. Lieferanten werden durch regelmäßige Audits und Maßnahmen fortlaufend überwacht und qualifiziert.

Dringender Handlungsbedarf besteht dann, wenn unerwartet Qualitäts- oder Lieferengpässe auftauchen. Dann entsendet der Auftraggeber (Kunde) in der Regel eigene Experten zu den Lieferanten um die Umsetzung der Notfallpläne zu unterstützen und zu überwachen. Ein Ziel dabei ist, seine eigene Lieferfähigkeit aufrecht zu erhalten.

In solchen Situationen unterstütze ich Sie gerne, mit der Stabilisierung der Prozesse und Abläufe beim Lieferanten.

Ein umfassendes, strukturiertes Lieferanten-Management sollte als notwendiger, fester Bestandteil einer optimalen Wertschöpfungskette angesehen werden.

Nutzen

  • Nachhaltige Aufrechterhaltung einer gleichbleibend hohen Produktqualität und Liefertreue (Quantität).
  • Optimierung der Beziehung zu Lieferanten

Vorgehensweise

  • Eine proaktive Vorgehensweise findet in der Regel über sogenannte Lieferantenaudits statt, d.h. die umfassende Bewertung der technischen und personellen Qualifizierung und Ausstattung der Lieferanten.
  • Einsatz von Task.Force-Teams im Falle von ungeplanten Lieferschwierigkeiten.

Letzte Bearbeitung am 15.06.2017