Shopfloormanagement

Fokus auf die wertschöpfende Basis erhöhen, Mitarbeiter und Motivation fördern

Hintergrund und Begrifflichkeiten

Shopfloormanagement bedeutet im Wesentlichen, eine verbesserte Verknüpfung der operativen Führung mit der wertschöpfenden Ebene. Dies wird z.B. durch eine Visualisierung an den Fertigungszellen in Verbindung mit den passenden Kennzahlen (KPIs) erreicht.

Neben den individuell zu ermittelnden Kennzahlen ist das „Monitoring“ entscheidend. Monitoring steht in diesem Zusammenhang für eine systematische und transparente Verfolgung und Dokumentation der Produktivitätsentwicklung.

Nutzen

Störungen schneller erkennen und beheben, negative Abweichungen durch Maßnahmen frühzeitig korrigieren.

Vorgehensweise:

Für jede Produktionseinheit  / Fertigungszelle werden Kennzahlen zum Beispiel zu den folgenden Kategorien festgelegt:

  • Arbeitssicherheit / Saftey
  • Qualität
  • Ausbringung / Liefertreue
  • Produktivität / Verfügbarkeiten / Herstellkosten
  • Motivation / Krankenstand / Personaleffizienz

In einem festen Rhythmus berichten täglich und/oder wöchentlich die Mitarbeiter der Produktionseinheit / Fertigungszelle, ob die Vorgaben erreicht werden konnten bzw. welche Störungen  dies verhinderten und welche Abstellmaßnahmen bereits eingeleitet wurden.

Berichtet wird an den zuständigen Vorarbeiter oder Meister und mindestens einmal pro Woche an den Werks-, Betriebsleiter oder Geschäftsführer.


Letzte Bearbeitung am 12.06.2017